Ihre Filiale im Internet – so geht’s
Von gfra • 4. Februar 2008 • Kategorie: Allgemeines, Leseproben
Der erste Internet-Hype ist längst vorbei, aber der Online-Handel blüht. Immer mehr Kunden shoppen per Browser im WWW. Wer es richtig anpackt, kann sich (s)eine Scheibe vom eCommerce-Kuchen abschneiden!Viele Händler liebäugeln mit dem Gedanken, ihre Produkte auch im Internet zu vertreiben – und dabei bleibt es. Zu fremd erscheint das Medium, zu unberechenbar der Online-Kunde, zu unübersichtlich das Angebot von Shoplösungen, zu verwirrend gesetzliche Bestimmungen zum Onlinehandel. Wer blickt da noch durch?
Begriffs-Verwirrung: Was ist eBusiness?
eBusiness – was ist das überhaupt? IBM hat den Begriff geprägt – als Synonym für die kommerzielle Nutzung des Internets oder elektronische Geschäftsprozesse. Egal, ob Sie das WWW nun als Informations- und Einkaufsplattform betrachten, es als neuen Vertriebsweg nutzen, Ihre Geschäftsabläufe durch Email, Online-Konferenzen, gemeinsamen Datenzugriff verbessern – all das ist eBusiness. Der Begriff eCommerce ist enger gefasst: Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen auf elektronischem Wege, egal ob dieser Handel nun auf Geschäftskunden (B2B – Business to Business) oder Privatkunden (B2C – Business to Consumer) ausgerichtet ist.
Wie sich ein Online-Shop lohnt
Allen Unkenrufen zum Trotz: Im Web, das weder regionale Grenzen noch Ladenschlusszeiten kennt, lassen sich gute Geschäfte machen. Und nicht nur von den “großen Fischen” mit bekannten Namen: Amazon, Otto, Tchibo, Schlecker. Auch kleine und mittlere Unternehmen können mitverdienen, wenn sie nicht versuchen, sich in den Preiskampf zu stürzen, sondern stattdessen flexibel und flott Nischen besetzen oder Rundum-Service offerieren. Einige Beispiele:
- Bauen Sie ein umfassendes, spezialisiertes Sortiment auf: Sie liefern Profi-Nudelmaschinen und jegliches Zubehör vom Teigschaber über Spezialmehl bis zum Spaghetti-Kochtopf. Oder beschränken Sie sich auf Modeschmuck einer bestimmten Marke, aber führen Sie wirklich jedes Stück dieser und vergangener Kollektionen. Importieren Sie Schnupf- und Kautabak aus aller Herren Länder oder Kunsthandwerk einer bestimmten Region.
- Schlagen Sie aus Ihrem Expertenwissen Kapital: Werden Sie beispielsweise die Online-Anlaufstelle für Porzellanpuppen-Bastler, verkaufen Sie Bastelsets, Materialien, Puppenkleidung und Puppenmöbel. Oder sind Sie Kunstkenner, Tierliebhaber, Kochexperte? Auch hier sind Shops mit maßgeschneidertem Angebot denkbar, die zusätzlich viel Sachinformation, Hilfeforen, Anwendungsbeispiele bieten.
- Offerieren Sie eine pfiffige Dienstleistung , die es in dieser Form vor Ort oder rund-um-die-Uhr noch nicht gibt: Taxieren Sie antike Möbel oder Kunstgegenstände, “verleihen” Sie Putzkolonnen oder Partydeko, bedrucken Sie T-Shirts oder Tassen, organisieren Sie Fanreisen, liefern Sie Lunchpakete in Firmen.
- Bieten Sie intelligente Zusatzleistungen zu “normalen” Waren: Finden Sie als Porzellanhändler für Ihre Kunden heraus, wo es ausgelaufene Geschirrserien gibt, prämieren Sie als Fotohändler die besten Schnappschüsse Ihrer Kundschaft, verpacken Sie Ihre Artikel als Geschenk oder Geschenkkorb, erstellen Sie als Baustoffhändler Computersimulationen, wie dieser Klinker, jene Dachpfanne oder diese Farbe wirkt.
gfra ist Gabi Frankemölle, eine freiberuflich tätige Redakteurin und Webdesignerin aus Rhede/Nordrhein-Westfalen. Weitere Details finden Sie auf der Über mich-Seite.
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Der erste Internet-Hype ist längst vorbei, aber der Online-Handel blüht. Immer mehr Kunden shoppen per Browser im WWW. Wer es richtig anpackt, kann sich (s)eine Scheibe vom eCommerce-Kuchen abschneiden!Viele Händler liebäugeln mit dem Gedanken, ihre Produkte auch im Internet zu vertreiben – und dabei bleibt es. Zu fremd erscheint das Medium, zu unberechenbar der Online-Kunde, zu unübersichtlich das Angebot von Shoplösungen, zu verwirrend gesetzliche Bestimmungen zum Onlinehandel. Wer blickt da noch durch?
